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Auf Entdeckungstour in Solothurn

Wir schlagen Ihnen vor, Solothurn aus einer ungewohnten Perspektive zu entdecken, die verborgene Facetten enthüllt.

In Solothurn hat die Zahl 11 eine besondere Bedeutung: Die Altstadt zählt 11 Kirchen und Kapellen, 11 historische Brunnen, 11 Türme… Und in der St. Ursenkathedrale ist diese magische Zahl allgegenwärtig: Die monumentale Freitreppe besteht aus 3 x 11 Stufen, die Betstühle sind in Elferreihen angeordnet, 11 Altäre stehen zur Verfügung, 11 Glocken hängen im Turm, die Erbauung dauerte 11 Jahre – um nur einige Beispiele zu nennen. Solothurn ist eine schöne Barockstadt.

Berühmt sind vor allem die prächtigen Terrassen am Ufer der Aare, die belebte Altstadt und die spannende Geschichte. Solothurn feiert derzeit sein 2000-jähriges Bestehen. Aufgrund der Einschränkungen infolge der Pandemie wurden die Feierlichkeiten auf zwei Jahre (2020-2021) verteilt. Abgesehen von dem Jubiläumsprogramm hat Solothurn Schätze zu bieten, die man bei einem Ausflug mit der Familie oder Freunden oder einem spontanen Spaziergang entdecken kann.

Napoleon, Casanova und eine schöne Solothurnerin

Das Hotel La Couronne, früher „Hotel Krone“, das nicht nur alle Solothurner, sondern Reisende aus aller Welt kennen, wurde 2017 nach einer umfangreichen Renovierung neu eröffnet. Die bis dahin rosafarbene Fassade erstrahlt nun wieder wie früher in Weiss. Das zweitälteste Hotel der Schweiz hat viele illustre Gäste empfangen, darunter… Napoleon und Casanova!

Im Foyer hängt ein Schriftstück, das den Aufenthalt Napoleons und seiner Gefolgschaft bezeugt. Eigentlich sollte Bonaparte bei seiner Durchreise im Jahr 1797 in dem Hotel übernachten, doch angesichts der abweisenden Haltung der Berner Regierung und aus Angst vor einem Attentat soll er es vorgezogen haben, dort nur ein Glas Wasser zu sich zu nehmen und dann gleich weiterzureisen. Das Dokument ist die in Louis d‘Or ausgestellte Originalrechnung (ca. CHF 55‘000) für die Vorbereitungen und die Verpflegung der Pferde. Der französische Staat hat sie nie beglichen.

Casanova soll dem Charme einer schönen Solothurnerin erlegen sein und mit ihr eine Liebesnacht in dem Hotel verbracht haben.

Schuhe aus Schönenwerd

Carl Franz Bally, der Gründer der Schuhfabrik Bally, kam am 24. Oktober 1821 als eines von 13 Geschwistern zur Welt. Von 1875 bis 1878 war er Nationalrat der FDP.

Die Idee, sich der Schuhherstellung zu widmen, kam ihm bei einer Geschäftsreise nach Paris, wo er eine Schuhfabrik besichtigte. Seinen eigenen Betrieb gründete er 1851. Als erster Schuhfabrikant der Schweiz setzte Bally auf Massenherstellung. Trotz anfänglich mässiger Geschäfte importierte Bally Maschinen aus Amerika, mit denen die Schuhproduktion fast vollständig mechanisiert werden konnte.

Um 1880 hatte Bally das beschauliche Bauerndorf Schönenwerd in ein Industriezentrum verwandelt, das Hunderte Menschen aus der Umgebung beschäftigte. Sein Werk wurde zu einer der bedeutendsten Schuhfabriken der Schweiz. Um die Jahrhundertwende zählte die Firma 3‘200 Mitarbeitende und produzierte über zwei Millionen Paar Schuhe pro Jahr, womit Bally das grösste Schuhunternehmen der Welt war.

 

 Ein Kultbrot, das einem Backfehler zu verdanken ist

Ein Riss auf einer Seite des Teigs, und schon entstand der berühmte, charakteristische „Kropf“ des Solothurner Brots. Es wird vermutet, dass diese besondere Form auf einen Backfehler zurückgeht. Heute ist die ganze Kunst und das Geschick des Bäckers nötig, um den „Kropf“, an dem man das köstliche Solothurner Brot erkennt, ohne Schnitt im Teig hervorzubringen. Der Legende nach hat der Bäcker, auf den diese ungewöhnliche Form zurückgeht, einfach vergessen, einen Einschnitt in den Teig zu machen. Böse Zungen behaupten allerdings, er sei zu faul gewesen. Manchmal verdanken wir wunderbare Dinge einem Fehler!

Was Solothurn sonst noch Originelles zu bieten hat …

  • Ein Gläschen in der Öufi-Brauerei : An der langen Bar und den gemütlichen Holztischen trifft man sich zum erfrischenden Feierabend-Bier oder zu einem geselligen Abend mit Freunden. Die Wahl fällt schwer zwischen 40 vor Ort gebrauten Biersorten und anderen Getränken, zu denen regionale Spezialitäten serviert werden. Im Sommer kann man seinen Durst im Biergarten unter dem alten Hochkamin inmitten von Rosen und Kakteen stillen. An den langen Holztischen schmecken die Grilladen in gemütlicher Runde noch besser.
  • Bio und lokal: Die Familie Stuber-Zürcher übernahm den Bauernhof mit dem Beinamen „Löchli“ vor über 25 Jahren. Heute steht auch ein Hofladen zur Verfügung: ein Grund mehr für einen Familienausflug nach Biberist und eine Gelegenheit zur Unterstützung der örtlichen Wirtschaft. Der Familienbetrieb verkauft auch Geschenkkörbe mit lokalen Produkten nach Mass sowie Brennholz. Per Anruf oder über die Kontaktseite auf der Website kann man Produkte reservieren.