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Neuenburg von seiner unbekannten Seite

Wir schlagen Ihnen vor, die Region um Neuchâtel aus einem neuen Blickwinkel zu entdecken, weitab von ausgetretenen Pfaden und Klischees. Auf geht‘s!

Der Kanton Neuenburg ist vor allem als Geburtsregion von Le Corbusier und Standort des Lateniums, des grössten archäologischen Museums der Schweiz, und seiner eindrucksvollen römischen Mosaiken bekannt. Ausserdem wird er als Wiege der Schweizer Uhrmacherkunst betrachtet. Die atemberaubenden Schluchten der Areuse und des Creux-du-Van sind traumhafte Ausflugsziele für Sonntagswanderer. Doch darüber hinaus hat die Region um Neuchâtel weniger berühmte, verblüffende Schätze zu bieten. Abseits der üblichen Routen warten spannende Abenteuer!

Die unterirdischen Mühlen vom Col-des-Roches

Die unterirdischen Mühlen vom Col-des-Roches sind ein Wunder an Einfallsreichtum, das Vorbeifahrenden verborgen bleibt. Mitten in einem Sumpfgebiet machten Müller das Beste aus den vorgegebenen Bedingungen: An einem Wasserfall, der von mehreren Metern Höhe in ein natürliches Kalksteinbecken stürzt, installierten sie Wasserräder. Die Räderwerke der im 17. Jahrhundert erweiterten Höhle in 23 m Tiefe bedienten nicht nur Getreidemühlen, sondern auch eine Säge-, eine Dresch- und eine Ölmühle. Wenn Ihnen diese Beschreibung nicht viel sagt, überzeugen Sie sich selbst und besichtigen Sie diesen eindrucksvollen Ort (Dienstag bis Sonntag), um mehr über seine Geschichte zu erfahren.

Die Eishöhle von Monlési: ein „cooles“ Erlebnis

Diese geografische Besonderheit des Kantons Neuenburg wird auch Sie nicht kalt lassen! Die wenige Kilometer von La Brévine entfernte natürliche Eishöhle enthält 6000 m3 Eis, das sich ständig selbst regeneriert. Die Mutigsten, die sich bis in den 40 mal 29 Meter grossen Saal auf dem Grund eines 16 Meter tiefen Schachts hinunterwagen, werden mit einem fantastischen Schauspiel aus Stalaktiten und Stalagmiten belohnt. Achtung, diese Expedition ist nichts für Verfrorene oder Zartbesaitete!

Entdecken Sie die Geschichte des Absinths

Einer der letzten Absinth-Trockner des Val-de-Travers ist von Mai bis Oktober für Besucher geöffnet. Der eindrucksvolle Holzbau ist ein Blickfang im Herzen des Dorfes Boveresse. Der 1893 erbaute Trockner war nur 25 Jahre lang, bis zum Verbot des Absinths im Jahr 1908, in Betrieb. Heute ist dort eine Ausstellung über den Anbau und die Trocknung der Pflanzen zu sehen, die für die Absinthherstellung verwendet werden.

Der Skulpturenweg

In La Sagne lädt ein Parcours, den 120 aus Baumstämmen geschnitzte bizarre Skulpturen säumen, zum Staunen und Träumen ein. In Begleitung der Menschen-, Pflanzen- und Tierfiguren geniesst man den stillen Rundgang an der frischen Luft.

Ein Minarett mitten in der Stadt

Auch wenn es nicht unbedingt abseits der üblichen Touristenwege liegt, so lohnt sich doch ein Blick auf das Minarett von Philippe Suchard in Serrières! Es überragt die Schokoladenfabrik Suchard und zeugt von der Begeisterung ihres Gründers Philippe Suchard für den Orient. Das in der Neuenburger Landschaft fremdartig anmutende Minarett, das 1868 erbaut wurde, fällt inmitten der Gebäude von Serrières sofort ins Auge. Der extravagante, aus der Laune eines Orientliebhabers entstandene Turm ist das Werk eines Neuenburger Architekten, der bis dato kein einziges orientalisierendes Bauwerk entworfen hatte.

Ein paar Adressen, die einen Abstecher wert sind:

  • Das Maison du Prussien ist ein gut erhaltenes geschichtsträchtiges Haus mit einem Feinschmeckerrestaurant: http://www.hotel-prussien.ch/
  • Le Buffet d’un tram, Cortaillod: Speisen Sie unter dem Laubdach einer riesigen Kastanie
  • Brunch auf dem See: Bei einer Kreuzfahrt auf dem grössten vollständig in der Schweiz liegenden See lässt es sich ungestört brunchen: (Brunch Navigation LNM)
  • Le Café des mines: Kosten Sie den in Asphalt gegarten Schinken, am Besten zu einem Glas Oeil-de-Perdrix aus der Region nach einem Besuch der Minen des Val-de-Travers.